Einführung der Umweltzonen sorgt für Nachrüstung von Partikelfiltern

September 12, 2011 under Allgemein, Steuern

In der zweiten Stufe der gesetzlichen Grundlage wurden seit Anfang des Jahres 2011 die Regelungen über Umweltzonen in Deutschland verschäft. Nicht nur, dass sich weitere Gemeinden dafür entschieden haben, derartige Zonen in ihrem Innenstadtbereich einzurichten – vielmehr wurde der Zugang zu einen Großstädten nun für verschiedene Fahrzeugtypen eingeschränkt, um die Belastung durch Rußpartikel abzusenken. Viele Fahrzeughalter diskutieren gerne über Sinn und Unsinn der Umweltzonen und ihre Wirksamkeit, bei Tausenden von Fahrzeugbesitzern hat die Einführung dennoch ihre Wirkung gezeigt. Vor allem das Nachrüsten der Partikelfilter, um eine höhere Einstufung zu erhalten und mühelos in Innenstädten herumfahren zu können, ist eine Folge dieser gesetzlichen Regelung.

Die Kosten für eine Nachrüstung abschätzen

Feinstaubplakette UmweltzonenDa vor allem Dieselfahrzeuge als ökologische Übeltäter eingestuft werden, die mit dem Ausstoß von Ruß und Feinstaubpartikel für eine gesundheitliche Gefahr sorgen, ergeben sich für betroffene Fahrzeughalter verschiedene Möglichkeiten. Wer eher über ein neues Fabrikat in einer ungünstigen Energieklasse verfügt, sollte über die Nachrüstung eines entsprechenden Filters nachdenken, was durchschnittlich im Bereich von 1.000 bis 1.200 Euro möglich wird. Viele Fahrzeughalter scheuen diese Kosten und denken als Besitzer von älteren Fabrikaten eher darüber nach, dieses Geld in ein neues oder gebrauchtes Auto ohne entsprechende, ökologische Belastung zu investieren. Ob dies wieder ein Diesel wird oder stattdessen ein Benziner gewünscht wird, bleibt eine Entscheidung nach persönlichen Vorlieben.

Staatliche Förderung in der Diskussion

Die Nachrüstung eines Partikelfilters ist aktuell wieder in der politischen Diskussion und soll eventuell sogar durch Fördergelder schmackhaft gemacht werden. Das Ministerium unter Umweltminister Röttger äußerte sich offen darüber, einen Betrag zwischen 300 und 400 Euro als Förderung für einen Fahrzeugbesitzer bereitzustellen, der sich für die Umrüstung seines Fahrzeugs entscheidet. Die Regelung hängt allerdings von der Haushaltslage in Deutschland ab und dürfte somit nicht mehr im Jahr 2011 ihre Gültigkeit erlangen. Auch wenn bereits von der Opposition über ein kleines Wahlgeschenk für zahlreiche Autofahrer spekuliert wird, kann dieses eventuell 2012 oder 2013 zu einer endgültigen Umrüstung motivieren.

Einen individuellen Beitrag für die Umwelt leisten

Auch wenn viele Autofahrer grundsätzlich über ein ökologisches Gewissen verfügen, fällt vielen von ihnen die Entscheidung für umweltfreundliche Technologien und Modelle schwer, die heute immer noch mit etwas höheren Anschaffungskosten verbunden ist. Grundsätzlich ergibt es jedoch Sinn, nicht alleine auf den Kaufpreis des neuen Fabrikats zu schauen, sondern zu überprüfen, welche Folgekosten im Verbrauch, der KFZ-Steuer sowie in der Autoversicherung entstehen. Möglicherweise stellt sich hier nach Jahren heraus, wie finanziell sinnvoll der Erwerb umweltfreundlicher Automobile ist.

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