Als junger Autofahrer die geeignete Autoversicherung finden

Oktober 10, 2011 under Allgemein, Autoversicherung

Für viele junge Menschen geht mit dem Führerschein ein Traum in Erfüllung, der über viele Jahre hinweg gehegt wurde. Wird dann das erste, eigene Auto angeschafft oder möglicherweise sogar durch Eltern und Verwandte geschenkt, kennt die Freude meist kein Halten mehr. Schnell wird diese jedoch ausgebremst, wenn es auf die Suche nach dem geeigneten Versicherungsschutz geht, der traditionell bei allen Versicherungsgesellschaften für Fahranfänger besonders teuer ausfällt. Da junge Fahrer noch nicht über ausreichend Fahrerfahrung verfügen, werden sie als besonders großes Risiko für eine Autoversicherung eingeschätzt, was sich in entsprechend hohen Beiträgen bemerkbar macht. Durch eine intelligente Planung gelingt der Einstieg ins Fahrerleben jedoch mühelos.

Auf keine wichtigen Versicherungsleistungen verzichten

Wer als junger Mensch wenig Geld für seine Autoversicherung ausgeben möchte, neigt schnell zum spontanen Vertragsabschluss bei einem besonders preiswerten Anbieter. Natürlich gibt es in den Tarifen der Direktversicherer im Internet oder bei den Filialen vor Ort reizvolle Angeboten zu ansprechenden Preisen, diese Tarife sollten jedoch nicht zu Lasten einer nicht ausreichenden Leistung gehen. Genau dies tritt dann ein, wenn man sich lediglich für eine Haftpflichtversicherung nach den gesetzlich vorgeschriebenen Deckungssummen entscheidet, die kaum den praktischen Gegebenheiten entsprechen. Auch der Verzicht auf einen Kaskoschutz sollte sich jeder Fahranfänger genau überlegen, da hier die Wahrscheinlichkeit eines selbst verschuldeten Unfalls schlichtweg größer ist.

Von der Zweitwagenregelung der Versicherer profitieren

Autoversicherung für FahranfaengerEine gute Möglichkeit, trotz junger Jahre und wenig Erfahrung ein Auto abzusichern, ist die Zweitwagenregelung, die bei fast allen Versicherungen in Deutschland möglich wird. Die Regelung macht es möglich, dass der Vertrag als Zweitwagen eines anderen Versicherungsnehmers geführt werden kann, der im Idealfall über eine größere Fahrerfahrung verfügt und so bereits in den Genuss einer deutlich besseren Schadenfreiheitsklasse kommt. Oftmals sind es ein Elternteil oder andere Verwandte, die das Fahrzeug des Fahranfängers als Zweitwagen anmelden und diesen so vor teuren Einstiegstarifen bewahren.

Mit Leichtigkeit zu günstigeren Beiträgen gelangen

Die Entscheidung für die Zweitwagenregelung bringt noch einen anderen Vorteil mit sich. Sollte es zu einem Unfall des Verkehrsanfängers kommen und somit eine Verschlechterung der Schadensfreiheitsklasse stattfinden, übernimmt der Versicherungsnehmer des Erstvertrags dieses Risiko. Der neue Verkehrsteilnehmer kann so im Idealfall über einige Jahre Fahrerfahrungen sammeln und später zu einem deutlich günstigeren Beitragssatz in einen eigenen Vertrag einsteigen. Eine Regelung, die in der Praxis sehr beliebt und dennoch vielen Verkehrsteilnehmern nicht bewusst ist. Natürlich muss ein enges Vertrauensverhältnis zwischen beiden Personen herrschen, damit ein eingetretener Unfall mit einer Hochstufung des Beitragssatzes nicht zu größeren Streitigkeiten führt.

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